Anreise Schottland

17.05.2022 – Von Isernhagen nach Schüttorf (212 Km)

Nach einem intensiven Arbeitstag beginnt am späten Nachmittag für uns der Urlaub und die Entspannung mit dem Besteigen unseres geliebten Wohnmobils. Wir haben am vergangenen Wochenende alles gepackt, so dass wir innerhalb weniger Minuten startklar sind. Unser erstes Ziel ist Schüttorf, wo wir bei Park4Night einen ruhigen Parkplatz am Quendorfer See für die Nacht gefunden haben. Der Clou ist, dass sich direkt am See in Traumlage das chillige Restaurant „Else am See“ befindet. Dort lassen wir es uns am Abend gut gehen und genießen unser Dinner bei lauschigen Temperaturen, während die Sonne über dem See untergeht. Wenn der Urlaub so perfekt startet, was soll da noch schief gehen!?

Stellplatzbewertung Parkplatz Quendorfer See

Ort: Schüttorf; 52.3363, 7.2218

Art des Stellplatzes: Parkplatz

Kosten: —

Verfügbar: —

Nicht verfügbar: Strom, Dusche, WC, Trinkwasser, Entsorgung

Bewertung Lage: 2-3

Bewertung Ruhe: 1-2

Bewertung Sanitäranlagen: —

Mobilfunknetz: LTE

18.05.2022 – Von Schüttorf zur Fähre Amsterdam – Newcastle (225 Km)

Unser Plan ist es, am Strand von Zandvoort im Tent 6 zu frühstücken! Warum gerade das Tent 6? Ganz einfach, auf unserer Costa Rica Reise haben wir in einer Dschungel Lodge Dennis kennengelernt, der damals die andere Hälfte des Jahres im Tent 6 arbeitete – mal schauen, ob das immer noch so ist! Kaum haben wir die Grenze passiert, schon stellen wir fest, wie entspannt das Autofahren außerhalb Deutschlands ist! Keine irren Raser, die einen mit Affenzahn überholen und andere Autofahrer in Gefahr bringen. Hier geht alles entspannt zu und jedermann hält sich an das Tempolimit von 100 oder 120. Gerade in dieser herausfordernden Zeit, in der der russische Präsident Putin mit seinem Angriffskrieg auf die Ukraine den gesamten Weltfrieden gefährdet und als Kollateralschaden die gesamte Energieversorgung Europas auf den Kopf stellt, wäre doch ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen eine Maßnahme, die Niemandem wehtun würde, aber eine große Menge Energie einsparen könnte!

In Zandvoort ist es nicht so einfach, einen Parkplatz für ein großes Wohnmobil zu finden. Am Straßenrand sind lediglich markierte Parkbuchten für PKW verfügbar. Vor dem Camping de Duinrand gibt es einen Wohnmobilstellplatz, auf dem gerade noch ein Plätzchen frei ist. Nachdem wir an der gegenüberliegenden Tankstelle für gnadenlos günstige 1,91 € vollgetankt haben (derzeit sind die Dieselpreise in Deutschland durch den Krieg auf 2,05 € und mehr in die Höhe geschossen), besetzen wir den freien Platz. 

Da die Stellplatzgebühr nur einmal am Tag von dem Betreiber des gegenüberliegenden Campingplatzes abkassiert wird, müssen wir für unseren Kurzaufenthalt noch nicht einmal Parkgebühren entrichten.

Am breiten Sandstrand von Zandvoort laufen wir an einem gesichtslosen Mobilehome-Parc vorbei bis zum Tent 6. Leider arbeitet Dennis nicht mehr hier, wie uns der freundliche Kellner mitteilt. Schade, das wäre ein interessantes Wiedersehen gewesen! Dennoch genießen wir unser ausgedehntes Frühstück in diesem legeren Ambiente.

Zurück am Wohnmobil brechen wir zum Fähranleger in Ijmuiden auf. Der Check-In bei DFDS verläuft routiniert, und wenig später werden wir auch schon eingeschifft. Unsere Kabine in der Princess Seaways ist komfortabel und wir haben durch unsere Luke einen genialen Ausblick auf das Vorderdeck der Fähre. Bei strahlendem Sonnenschein sitzen wir später auf dem obersten Deck an der Skybar, lassen uns bei einem kühlen Bier den Wind um die Nase wehen.

Nachdem die Fähre aus dem Hafen ausgelaufen ist, schauen wir noch eine ganze Weile auf die Nordseelandschaft – einige Offshore Windparks sind hier ins Meer gerammt worden.

Corinna hat noch schnell im North Sea Bistro einen Tisch reserviert. Hier wird ein Zwei- oder Dreigangmenü (35/40,– €) angeboten und man kann aus vier bis fünf Speisen pro Gang auswählen. An den Scallops auf Rote Beete Püree können wir nicht vorbeigehen, im Hauptgang begeistern uns Kabeljau Loins und ein perfekt gegrilltes Rib-Eye Steak. Das war eine sehr gute Entscheidung, auf das „All-you-can-eat“ Büffet zu verzichten und dafür im Restaurant a´la Carte zu essen, zumal es hier überaus ruhig und nicht so hektisch wie im Büffetrestaurant zugeht!

In dem sehr gut sortierten Duty-Free Shop finde ich später noch richtig gute T-Shirts und eine Hoodiejacke von Superdry zu akzeptablen Preisen! Danach begeben wir uns in unserer gemütlichen Kabine zur Ruhe.

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