Vorbereitung

Vorbereitung Laos 2020

Einer „spontanen Idee“ folgend, beschließen wir, dem von uns bislang so sehr verschmähten Kontinent Asien eine Chance zu geben. Nie haben uns bis zum heutigen Tag die asiatischen Ziele besonders angezogen, auch glaubten wir, uns nicht mit der etwas speziellen asiatischen Mentalität so recht anfreunden zu können. Wir schieben also all unsere Vorbehalte bei Seite und beginnen mit der Recherche. Im Netz gibt es kaum adäquate Blogs oder Reiseberichte, die uns zündende Ideen über individuelles Reisen in einem der drei Länder Indochinas vermitteln könnten. Nicht zuletzt aufgrund unserer Foto- und Naturleidenschaft ist individuelles Reisen für uns derzeit die einzige Form, fremde Länder zu erkunden, da wir das Reisetempo jederzeit selbst bestimmen können. Als bekennende „Slow-Traveller“ müssen wir so auf Niemanden Rücksicht nehmen und können Land und Leute in aller Ruhe kennenlernen.

Aber welches Land wählt man nun, wenn einem der gesamte Kontinent vollkommen unvertraut ist? In Thailand und Vietnam schreckt uns der mittlerweile eingezogene Massentourismus ab (wobei wir großen Teilen der Länder mit dieser Einschätzung möglicherweise Unrecht tun), Myanmar soll angeblich etwas eindimensional sein und kaum spektakuläre Landschaften bieten, auch wenn viele Sonnenanbeter angesichts der menschenleeren Traumstrände ins Schwärmen geraten!

Update 2021: Aufgrund der politischen Lage dürfte Myanmar auf  absehbare Zeit als Reiseziel kaum in Betracht kommen.

Bleibt also Laos, hier finden wir tatsächlich auf Anhieb all jene Bestandeteile, die für uns ein Reiseziel anziehend und entdeckenswert machen. Und auch der einstmals verbreitete „Backpacker-Sauf-Tourismus“ in Laos – für uns ebenfalls so etwas wie ein K.O. Kriterium – scheint sich inzwischen auf ein verträgliches Maß reduziert zu haben.

Und nachdem wir den Gabelflug bei Thai Airways (Hannover – Frankfurt – Bangkok – Luang Prabang; Vientiane – Bangkok – München – Hannover) zum günstigen Preis von 680 € gebucht haben, steigt die Vorfreude auf unser nächstes Reiseabenteuer endgültig.

Nach und nach kristallisiert sich auch die Reiseroute heraus: Es soll eine Reise werden, bei der die Mutter aller Wasser, der Mekong, im Mittelpunkt steht, mit 4.350 Kilometern einer der längsten Flüsse der Welt. Wir beginnen, einzelne Bausteine und Unterkünfte zu buchen, zumeist mit kostenloser Stornierungsmöglichkeit über Booking.com*, ebenso die Inlandsflüge mit Lao Airlines, um in Laos von Nord nach Süd zu gelangen, ohne einen langen Overland-Trip mit „Local Busses“ in Kauf nehmen zu müssen.

Unsere Reiseroute

Der Norden
7.-8. Februar 2020: Flug Hannover – Frankfurt – Bangkog – Luang Prabang
8.-10. Februar 2020: Luang Prabang, Parasol Blanc*
11. Februar 2020: Slowboat Luang Prabang – Pak Beng (Mekong Riverside Lodge)
12. Februar 2020: Slowboat Pak Beng – Houay Xay (Phonevichit Guesthouse*)
13.-15. Februar 2020: Ham Na Nationalpark – The Gibbon Experience* Houay Xay (Riverside Hotel)
16. Februar 2020: Slowboat Houay Xay – Pakbeng (Le Grand Pakbeng*)
17. Februar 2020: Local Bus Pakbeng – Oudomxay – Muang Khua (Charlernsouk Guest House)
18.-20. Februar 2020: Slowboat Muang Khua – Nong Khiaw (Mandala Ou Resort*)
21. Februar 2020: Local Bus Nong Khiaw – Luang Prabang, Parasol Blanc*

Der Süden
22.-23. Februar 2020: Flug Luang Prabang – Pakse; Bolaven Plateau, Residence Sisouk*
24.-27. Februar 2020: Champasak, Residence Bassac*
28. Februar 2020 – 1. März 2020: Local Bus Don Khone (4000 Inseln), Sala Done Khone Hotel*
2.-4. März 2020: Local Bus Ban Kiat Ngong, Kingfisher Eco Lodge*
5. März 2020: Flug Pakse – Vientiane, Lao Poet Hotel*
6.-7. März 2020: Flug Vientiane – Bangkog – München – Hannover

Eine gute Orientierung bietet der Reiseführer von Stefan Loose* und für die Planung der Reiseroute verwenden wir ganz altmodisch die Papierkarte von Reise Know-How*.

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Vorbereitung

Vorbereitung

Nach unseren Reisen nach Südafrika (2012) und Botwana (2013) fahren wir nun bereits zum dritten Mal nach Afrika. Längst hat uns der Afrika-Virus infiziert und wir kommen nicht mehr los von diesem faszinierenden Kontinent. Dieses Mal haben wir uns die unberührten Landschaften Namibias  vorgenommen. Namibia ist etwa 2,5 mal so groß wie Deutschland bei lediglich insgesamt 2,1 Millionen Einwohnern. Somit ist Namibia eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt mit scheinbar unendlicher Weite und einem sehr hohen Wüstenanteil. Die Namib-Wüste verläuft als „schmaler“ Streifen über weit mehr als 1.000 Kilometer entlang des Atlantischen Ozeans.

In Botswana waren wir 2013 erstmals mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt unterwegs. Für uns gibt es zu dieser Reiseform in Afrika keine echte Alternative:

Es ist unvergesslich den afrikanischen Busch so hautnah zu spüren – nachts im Zelt dem Heulen der Schakale und Hyänen zu lauschen, das Vibrieren eines Baumes zu spüren, an dessen rauher Borke sich ein Elefant in der Nähe des Zeltes genüsslich schabt, nach dem Aufstehen frische Spuren von Löwen unmittelbar am Auto zu entdecken oder einfach nur auf der Campsite vorüberziehende Wildtiere und Vögel zu beobachten.

Flugbuchung
Der internationale Flughafen Windhoeks kann zum einen ab Frankfurt direkt mit Air Namibia angeflogen werden. Wir sind bei der Suche nach einem preisverträglichen Flug entsetzt über die horrenden Preise. Unter 1.200,– € ist kaum etwas zu machen. Auf Buchungsplattformen wie zum Beispiel LTUR werden zwar scheinbar günstige Flüge um 750,– € angeboten, wenn man sich jedoch durch die Buchungsseiten geschlagen hat und alle Eingaben erledigt hat, kommt der ernüchternde Hinweis: „Dieser Flug ist leider ausgebucht, wählen Sie eine andere Flugmöglichkeit“. Na bravo – dafür hat man nun eine halbe Stunde mit der Eingabe von Daten verbracht!

Also suchen wir weiter und finden akzeptable und täglich verkehrende Flugverbindungen mit South African Airways, sogar ab Hannover, allerdings mit zweimaligem Umsteigen über München und Johannesburg. Das Problem ist bei dem scheinbar zeitlich günstigsten Flug die kurze Umstiegszeit in Johannesburg von 1:05 Stunden in Johannesburg (8:25 – 9:30 Uhr), auch noch verbunden mit einem Terminalwechsel von A nach B, bei dem zudem das Passieren einer Sicherheitskontrolle notwendig ist. Für die Passagiere ist dies zwar in der Regel zu schaffen,  für das Gepäck könnte die Zeit jedoch sehr eng werden – und wenn man direkt zu Beginn des Urlaubs am Flughafen ohne Gepäck dasteht, ist dies mit einem Mega-Stress verbunden. Daher entscheiden wir uns, eine Maschine später in Johannesburg zu wählen, haben dann allerdings 4:50 Stunden Wartezeit (Abflug 13:15 Uhr). Kostenpunkt 890,– € pro Ticket, auch nicht gerade ein Schnäppchen! Zwei Monate vor Reisebeginn werden dann alle Flugzeiten von SAA verändert, so dass wir schließlich doch den 9:30 Uhr Flug bekommen und somit in Windhoek ausreichend Zeit haben werden, unseren Toyota Hilux zu übernehmen und auch den ersten Großeinkauf (vgl. Afrika – Einkaufsliste) zu erledigen.

Unser Offroad-„Reisemobil“
In Windhoek gibt es unzählige Autovermieter für 4×4 Fahrzeuge. Aus den Erfahrungsberichten im Namibia-Forum gehen Savannah und Asco als „Testsieger“ hervor. Da wir in Botswana äußerst gute Erfahrungen mit Bushlore gemacht haben, fragen wir natürlich auch bei diesem Vermieter an. Asco streichen wir sehr schnell von der Liste, da diverse Regionen in Namibia mit Asco Fahrzeugen nicht bereist werden dürfen, zum Beispiel das Kaokoveld. Savannah verfügt wie Bushlore über einen sehr gut gewarteten Fahrzeugpark und bietet den Vorteil, den Hilux als Offroad Edition mit höher gelegtem Fahrgestell, Schnorchel, breiteren Reifen sowie Winde anzubieten. 

Das Angebot von Bushlore ist jedoch erneut unschlagbar günstig, so dass wir uns erneut für diesen Autovermieter entscheiden. Allerdings wählen wir dieses Mal einen Toyota Hilux Double Cab in der Bushcamper-Version, eine Eigenentwicklung von Bushlore, die ganz neu in der Vermietung ist. Kostenpunkt mit einer Ermäßigung „als Stammkunden“: 1.212 Rand pro Tag, das entspricht bei dem für uns derzeit günstigen Kurs (Stand Januar 2014) ca. 80 €. Das Dachzelt mit großem 1,40 m Bett wird bei dieser Version einfach am Heck nach oben hin aufgeklappt. Ansonsten verfügt das Fahrzeug über eine Camping-Vollausstattung wie es kaum ein andere Anbieter zur Verfügung stellt. Auch buchen wir erneut die relativ teure Versicherung mit Ausschluss der Selbstbeteiligung (260 ZAR pro Tag) – das gibt uns einfach ein besseres Gefühl. Dieses Mal entscheiden wir uns auch für das Leihen eines Sat-Phones (80 Rd. p.d.) für etwaige Probleme mit dem Fahrzeug in den einsamen Regionen des Kaokovelds, damit wir im Notfall Hilfe holen können.

Reise-Versicherungen
Da alleine die Anmietung des 4×4 Fahrzeuges rund 3.000,– € kostet, reicht in der Regel die Versicherungssumme einer herkömmlichen Reise-Rücktrittsversicherung nicht aus. Wir haben daher unsere Versicherungspolice einmalig um 3.000,– € erhöht. Daher unser Tipp: Unbedingt die Police überprüfen, damit man im Ernstfall nicht unterversichert ist und viel Geld einbüßt!

Unbedingt abschließen sollte man eine Auslands-Krankenversicherung, relativ günstig über den ADAC erhältlich.

Pack- und EinkaufslistenPackliste
Die Packliste für Touren in Afrika mit einem Allradfahrzeug sind ähnlich, unabhängig davon, welches Reiseziel man wählt. Lediglich die Reisezeit beeinflusst das Equipment insbesondere hinsichtlich der Kleidung. Wir aktualisieren nach jeder Afrika-Reise unsere Packliste mit den gesammelten Erfahrungen. Die derzeitige Liste ist also das Resümee unserer gesamten Afrikareisen! Wir hoffen, dass unsere Packliste eine gute Planungshilfe für alle eher unerfahreneren Afrika-Reisenden darstellt! Und nicht zu vergessen:  Die begleitende, passende Afrika-Literatur, die wir ebenfalls in einer Liste zusammengestellt haben.

Planung der ReiserouteReiseplanung
Wie immer steht bei uns eine intensive Recherche auf dem Programm, bei der die Eckpfeiler der geplanten Reise festgelegt werden. Wir wollen dieses Mal darauf achten, Regionen einzubeziehen, die zumindet ein bisschen mehr Bewegung durch die afrikanische Natur versprechen, als das bei unserer Botswana Reise 2013 der Fall war. Die Planung einer solch individuellen Reise mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt durch Namibia ist nicht ganz einfach, da es derzeit keinen brauchbaren deutschsprachigen Reiseführer für 4 x 4 Reisende auf dem Markt gibt (wie zum Beispiel für Botswana und andere afrikanische Länder von Ilona Hupe). Alle Informationen müssen daher aus anderen Reiseberichten im Internet oder dem Namibia-Forum bezogen werden. Bei unserer Recherche haben wir hervorragende englisch sprachige Literatur von Johan Snyman gefunden, einem südafrikanischen Spezialisten für das Kaokoveld, der in Windhoek lebt und dessen Bücher nur direkt aus Afrika zu beziehen sind.

Bei intensiverer Beschäftigung mit der Reiseroute stellen wir schnell fest, dass wir das ursprünglich ins Auge gefasste Programm in keiner Weise stressfrei bewältigen können. Das Land ist riesig und die Pisten sind zumindest im Kaokoveld, einem unserer Reiseschwerpunkte, teilweise schwer befahrbar, zumal wir zum Ende der Regenzeit in Nambia sind und der Zustand der Pads stark von den Regenfällen der Saison abhängt. 2011 zum Beispiel war ein extrem regenreiches Jahr und viele Riviere waren bis weit in den Juni hinein nahezu unpassierbar.

Der Entschluss ist schnell gefasst, sich ausschließlich auf den Norden Namibias oberhalb von Windhoek zu konzentrieren und den Süden zu einem späteren Zeitpunkt zu erkunden. Das Namib-Naukluft Gebiet und auch die Region um Swakopmund streichen wir komplett aus unserem Plan zugunsten der von uns auserkorenen Schwerpunkte im Norden Namibias.

Die Etoshapfanne, Reiseziel nahezu eines jeden Namibia-Reisenden, werden wir zu Beginn unserer Reise nur mit einer Zwischenübernachtung durchfahren bzw. peripher im Onugama Private Game Reserve streifen! Nach unserer Botswana-Reise im Oktober/November 2013 könnte die Fahrt in ein eingezäuntes Reservat für uns etwas enttäuschend enden, daher ist die Etosha für uns kein Schwerpunkt unserer Reise. Wir haben davon gehört, dass in der Hochsaison Safarifahrzeuge an den Wasserlöchern wie auf einer Perlschnur aufgereiht anzutreffen sind und diesem Rummel möchten wir unbedingt entgehen.

Ein feststehender Eckpfeiler des ersten Teils hingegen ist der Aufenthalt in der Mashi River Lodge, wo wir eine 3-Tages-Overnight Safari per Boot machen wollen. Dabei werden wir uns auch im wildreichen Caprivistreifen umsehen. Im Zuge der intensiven „Entkolonisanisierungsbemühungen“ der namibischen Regierung, in der alle Begriffe, die auf die unrühmliche deutsche Kolonialzeit hinweisen, aus dem Wortschatz eliminiert werden, heißt das Gebiet mittlerweile Zambezi-Region.

Im zweiten Teil haben wir uns das Kaokoveld vorgenommen, in dem uns Einsamkeit in einer einzigartigen Wüstenlandschaften erwartet. Im Kaokoveld wollen wir uns höchst mögliche Flexibilität bewahren, frei nach dem Motto: Wo es uns gefällt, bleiben wir einfach stehen. Dem Gefühl grenzenloser Freiheit kommt man mit dieser Reiseform sicherlich näher als bei einer minutiös durchgeplanten Reise, wenn Buchungen und Vorreservierungen einen permanenten Zeitdruck verursachen. Dennoch haben wir natürlich unsere Reiseroute akribisch geplant. Ein Fragezeichen steht dabei über der Durchquerung der Hoarusib- und Hoanib River Trails, da nicht sicher ist, ob diese passierbar sein werden. Wir werden uns vor Ort bei Einheimischen über den Zustand der Pads erkundigen und die Route entsprechend anpassen. Aktuelle und hilfreiche Informationen über Niederschläge im Kaokoland und Beschaffenheit der Routen sind zu finden auf der Website von Desertlion, betrieben vom Desert Lion Conservation Project, das 1998 von dem Tierarzt und Löwenexperten Dr. Phillip Stander ins Leben gerufen wurde. Auch auf der Website von Antenne Namibia, einem deutschsprachigen Radiosender, kann man die aktuellen Niederschlagsmengen abrufen.

Literaturempfehlungen*

Unsere Reiseroute

2.-3. April 2014: Flug Hannover – München – Johannesburg – Windhoek
04. April 2014: Windhoek
05.-07. April 2014: Etosha NP
07.-09. April 2014: Okavango River
09.-14. April 2014: Caprivi
14.-15. April 2014: Ovamboland
15.-19. April 2014: Epupa

19.-26. April 2014: Kaokoveld
26.-29. April 2014: Mount Etjo
29. April-1. Mai 2014: Okonjima
1.-2. Mai 2014: Windhoek – Rückflug

Tracks4Africa Karte

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Unsere Namibia-Impressionen

Vorbereitung

Vorbereitung

Lange haben wir uns schwer getan bei der Auswahl unseres diesjährigen Sommer-Reiseziels, haben Informationen gesucht, in Reiseberichten von anderen Bloggern gestöbert und immer wieder miteinander diskutiert. Mit einem gemieteten Wohnmobil wollen wir nach Frankreich fahren, soviel steht schon ziemlich lange fest. Insbesondere durch die Inspiration, die wir auf den Websites zweier Fotografen-Familien finden, haben wir zunächst die Normandie und Bretagne im Fokus. Zwei Monate vor Beginn unserer Reise stehen wir beim Womo-Vermieter unseres Vertrauens, der Firma Bieger in Hemmingen, wohl wissend, dass wir bei der Wahl des Autos sicher nicht mehr aus dem Vollen schöpfen können. Da unser erstes Auswahlkriterium nach wie vor zwei große Betten von minimal 80 x 200 cm ist, bleiben aus dem riesigen Fuhrpark gerade einmal zwei Modelle übrig:

Ein Dexter Kastenwagen, wie wir ihn bei unserer ersten Wohnobilreise ins Baltikum hatten, sowie ein teilintegrierter Etrusko T 7400 SB, 7,43 m lang und auf 3,85 Tonnen aufgelastet. Wir entscheiden uns mit dem Erfahrungswert unserer Baltikum-Reise 2017 für das größere Modell, was gleichbedeutend ist mit einem zwangsweise entschleunigten Reisen: Wohnmobile über 3,5 Tonnen dürfen auf Autobahnen maximal 100, auf Landstraßen 80 Stundenkilometer fahren.

Drei Tage vor unserem Aufbruch schmeißen wir spontan unsere bisherigen Planungen über den Haufen, da die Großwetterlage in der Bretagne eher unbeständig und kühl zu sein scheint. So wird es nun doch die deutlich wärmere Provence. Das ist das Schöne am Reisen mit dem Womo: Eine kurzfristige Planänderung sowohl vor als auch während der Reise ist nie ein größeres Problem!

Wir wollen unsere Stellplätze überwiegend auf ruhigen, individuellen Weingütern, Olivenfarmen oder anderen Bauernhöfen finden. Dazu bedienen wir uns des Etappenführers von France Passion, der sich auf seiner Website als „Bindeglied zwischen französischem Landleben und Wohnmobilfahrern abseits der üblichen Routen“ bezeichnet – genau das Richtige für unsere Art Urlaub zu machen!

Für die Erstellung der Reiseroute, die wir dieses Mal mehr oder weniger von Tag zu Tag planen werden, nutzen wir aber auch die entsprechenden Wohnmobilführer aus der Womo-Reihe Provence West* sowie Languedoc und Rousillon*, die uns bereits im Baltikum gute Dienste geleistet haben. Wir stellen während unserer Reise fest, dass der Autor Ralf Gréus unseren Nerv zu reisen komplett trifft und ganz tolle Insider-Tipps für die jeweiligen Regionen in seinen Büchern aufführt. Von daher gilt für diese Womo-Reiseführer unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung! Begleitende Lektüre für Zusatzinformationen jedweder Art ist der Michael Müller-Reiseführer Provence Cote d´Azur*.

 

Unsere empfohlene Literatur für deine Wohnmobil-Reise in die Provence*:

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Reisen ist für uns Passion, Leidenschaft und Lebenselixier zugleich! Außergewöhnliche Landschaften und Naturbegegnungen üben auf uns eine große Faszination aus. Außergewöhnliche Erlebnisse haben wir bisher in abgelegenen Gegenden „off the beaten path“, insbesondere im südlichen Afrika gesucht, wo wir zuletzt häufig mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt unterwegs waren. Auch wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind, ist die Faszination am Fotografieren mit unseren Reisen immer verknüpft – Überlegungen zu außergewöhnlichen Foto-Spots spielen eine bedeutsame Rolle bei der Auswahl unserer Reiseziele.

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